Nasenkorrektur

Eine Nasenkorrektur kann sowohl aus ästhetischen als auch aus funktionellen Gründen gewünscht bzw. angezeigt sein.

Manche stört z. B. eine zu breite Nase, ein unschöner Nasenhöcker oder eine „Einsenkung“ des Nasenrückens (Sattelnase). Bei anderen Menschen wiederum behindern eine ungerade Nasenscheidewand, zu große Nasenmuscheln oder eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung („Sinusitis“) die Atmung.

Funktionelle Nasenkorrektur

In einem minimalinvasiven chirurgischen Eingriff können wir Nasenscheidewände begradigen oder zu große Nasenmuscheln verkleinern. Bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung entfernen wir mithilfe des Endoskops entzündlich veränderte Schleimhaut in den Nebenhöhlen, sodass eine freie Nasenatmung wieder möglich ist.

Ästhetische Nasenkorrektur

Bei einem Nasenhöcker oder einer zu breiten Nase entnehmen wir überschüssiges Knorpel- und Knochengewebe. Müssen wir Nasengewebe „auffüllen“, verwenden wir körpereigenen Knochen bzw. körpereigenes Knorpelgewebe. Je nach Befund operieren wir durch die Nasenlöcher (endonasal) oder setzen von außen kleine Schnitte in den Nasenflügeln oder dem Nasensteg.

In der Regel schützen wir Ihre Nase anschließend etwa eine Woche lang mit einem Gips. Um mögliche Nachblutungen zum Abklingen zu bringen und die Nasenform von innen zu fixieren, setzen wir Ihnen je nach Erfordernis Splints (Silikontamponaden mit einem Atemröhrchen) oder Tamponaden ein.